Fachartikel 2018-03-27

Der Druck nimmt zu!

Die Digitalisierung von Prozessen ist in Unternehmen aller Branchen gleichermaßen zur Notwendigkeit geworden. Auch die Speditionsbranche muss dieser Zukunft ins Auge sehen. Ohne eigene EDV Mitarbeiter die selbst programmieren können, ist der Aufwand natürlich um ein vieles größer für mittelständische Unternehmen. Eine sehr intensive Zusammenarbeit mit den Software Profis z.B. beim Anbieter Cargosoft ist wichtig, um Kundenwünsche frühzeitig in die „Musthave- bzw. Nice-to-have-Listen“ eintragen und die schnelle Umsetzung pushen zu können. Durch neue IT-gestützte Geschäftsmodelle und Player wie z.B. Freightos, Flexport oder Kontainers steigt der Druck auf die Speditionen nun weiter.

 

Besonders im Bereich der Luft- und Seefrachttransporte herrscht ein hoher Digitalisierungsdruck. Im Vergleich zu den klassischen Straßentransporten sind nämlich viel mehr Beteiligte in die Transportkette eingebunden und dies über mehrere Länder, Sprachen und Zeitzonen hinweg. Daten- und Prozesstransparenz haben eine höhere Bedeutung. Das gilt ganz besonders für den Air-Cargo-Bereich, in dem reichlich Aufträge in kurzer Zeit bearbeitet werden müssen, um beispielsweise die Cut-off-Zeiten einzuhalten. In den letzten Jahren haben sich zudem feste Standards, wie etwa Cargo iQ etabliert, die es so für die Seefracht noch nicht gibt.

 

Um die Digitalisierung voran zu treiben braucht es eine klare Zielvorgabe durch das Management. Einige Mittelständler haben den Nutzen von unternehmensübergreifenden Informationen noch nicht erkannt. Auch in den operativen Abteilungen muss noch einiges getan werden, so wird an vielen Stellen noch immer mit zu viel mit Papier gearbeitet. Die International Air Transport Association (Iata) beklagt zum Beispiel, dass der Durchdringungsgrad von E-Freight für eine papierlose Transportabwicklung in Deutschland bei unter 30 Prozent
liege.
Ursachen der mangelnden Digitalisierung in Speditionen liegen dabei nicht unbedingt in einer fehlenden Investitionsbereitschaft. Viele Standards sind nämlich vorhanden. Die Beteiligten halten sich aber oft nicht daran. Beispielsweise wird etwa das Iata E-rate sheet von namhaften Fluggesellschaften als Standard ignoriert. Dadurch können Stammdaten nicht automatisiert in das TMS übernommen werden und die Logistikdienstleister müssen diese Daten nun teuer von Plattformen einkaufen, die sie aus unterschiedlichen Quellen manuell in den Standard „übersetzt“ haben. Sonst könnten sie Transportpreise nicht am Telefon nennen.
Bei der Digitalisierung geht es um die Prozesskosten Optimierung. Desto intensiver und vertrauensvoller die Zusammenarbeit, desto eher sind hier Vorteile zu erarbeiten. Die Potentiale sind hier viel größer als bei den Frachtkosten, speziell bei längerfristiger Betrachtung. Überlassen Sie Skyline Express die Steuerung Ihrer Supply Chain bzw. Ihrer Logistik und kümmern Sie sich um Ihre Geschäfte. Das praktizieren einige Kunden mit Skyline Express schon sehr erfolgreich.

 

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